Iveco Eurocargo Euro 6.2 MD1CE101 AdBlue (SCR) + DPF Emulator
Schluss mit AdBlue-, NOx-, DPF- und PM-Sensorfehlern und der Drehmomentbegrenzung, die sie auslösen – für Euro-6.2-Iveco-Lkw mit Motorsteuergerät MD1CE101. Inklusive bebilderter PDF-Einbauanleitung.
Der Iveco Eurocargo fährt seinen Arbeitstag meist auf kurzen Strecken im Stop-and-go: Supermarktbelieferung, Kommunaldienst, Kühlkoffer, Abschleppwagen. Bei der Euro-6.2-Generation kommt die komplette Abgasnachbehandlung als ein Paket – DOC, DPF und SCR-Katalysator sitzen in einem gemeinsamen Gehäuse. AdBlue-Pumpe, Füllstandsensor, NOx-Sensor am Auslass, DPF-Differenzdrucksensor und PM-Sensor melden dabei laufend an das Motorsteuergerät MD1CE101. Läuft ein einziger Sensor aus seinem Sollbereich, geht die gelbe Warnleuchte an. Bleibt das liegen, greift das Fahreraufforderungssystem ein: Es nimmt Drehmoment weg und lässt den Lkw in der späteren Stufe kaum noch schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren. Der Iveco Euro 6.2 MD1CE101 AdBlue (SCR) + DPF Emulator von Hedef Emulator erzeugt die Werte, die diese Sensorgruppe an das Steuergerät liefern soll. So kommen dieselben Fehler nicht mehr Woche für Woche zurück.
Wie funktioniert das?
Der Einbau besteht aus zwei Arbeiten. Zuerst werden auf der SCR- und DPF-Seite fünf Stecker fahrzeugseitig abgezogen: AdBlue-Pumpe, AdBlue-Füllstandsensor, NOx-Sensor am Abgasauslass, DPF-Differenzdrucksensor und PM-Sensor. Der NOx-Sensor am Eingang auf der Motorseite bleibt angeschlossen. Danach wird das gelbe Kabel des Emulators parallel auf die Leitung an Pin 6, das grüne auf die Leitung an Pin 5 des Steckers BHC6COM (E) im BHC-Steckerfeld gelegt. Dabei wird keine Fahrzeugleitung durchtrennt: Auf einem kurzen Stück wird die Isolierung entfernt, das Emulatorkabel herumgewickelt, verlötet und mit Isolierband abgeklebt. Bei eingeschalteter Zündung liefert der Emulator die Informationen, die sonst von der abgesteckten Pumpe und den Sensoren kämen. Das MD1CE101 sieht ein funktionierendes System, legt keinen Fehler ab und schaltet nicht in die Leistungsreduzierung.
Warum beim Euro-6.2-Eurocargo ein Fehler den nächsten nach sich zieht
Das MD1CE101 überwacht die Abgasnachbehandlung nicht als Sammlung einzelner Bauteile, sondern als Kette, in der jeder Messwert den nächsten bestätigt. Der NOx-Sensor am Auslass misst, wie effizient der SCR-Katalysator arbeitet. Der Füllstandsensor meldet, wie viel AdBlue im Tank ist und wie warm es ist, und der Pumpendruck bestätigt, dass tatsächlich dosiert wird. Auf der DPF-Seite verfolgt der Differenzdrucksensor die Beladung des Filters, während der PM-Sensor prüft, ob Partikel durchkommen. Verlässt einer dieser Werte seinen Sollbereich, stuft das Steuergerät nicht nur das betroffene Bauteil als fehlerhaft ein, sondern das ganze System, zu dem es gehört.
Das Einsatzprofil des Eurocargo belastet diese Kette ständig. Im städtischen Verteilerverkehr wird die Abgasanlage selten heiß genug für eine passive Regeneration, und mit wachsender Filterbeladung steigt der Differenzdruck. Im Winter kristallisiert AdBlue an der Spitze des Dosierventils und in den Leitungen aus, die Pumpe baut nicht mehr den Druck auf, den sie bringen müsste. Ein verschmutzter oder gealterter NOx-Sensor liefert falsche Werte. Am Ende stehen dieselben Fehlercodes, die in kurzen Abständen wiederkommen, und Sensoren, die immer wieder aus- und eingebaut werden.
Passt der Emulator zu Ihrem Lkw? Das sollten Sie vor der Bestellung prüfen
Der Emulator ist für Euro-6.2-Iveco-Lkw ab Baujahr 2019 mit dem Motorsteuergerät MD1CE101 ausgelegt. Hauptanwendung ist der Eurocargo; bei gleichem Steuergerät und gleicher Sensorbestückung lässt er sich auch an S-Way, X-Way und T-Way einsetzen. Vor der Bestellung reicht es, diese Punkte zu prüfen:
- Auf dem Etikett des Steuergeräts oder in den Steuergerätedaten Ihres Diagnosegeräts muss MD1CE101 stehen.
- Am Abgasauslass muss ein PM-Sensor (Partikelsensor) verbaut sein; Ausführungen mit NH3-Sensor deckt dieses Produkt nicht ab.
- Das Fahrzeug muss Euro 6.2 erfüllen und ab 2019 gebaut sein.
- Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie uns Ihre Fahrgestellnummer (VIN) per WhatsApp – wir klären die Kompatibilität gemeinsam mit Ihnen, bevor Sie bestellen.
Einbau im Überblick: drei Schritte
Die PDF-Einbauanleitung, die Sie auf dieser Seite auf Englisch herunterladen können, zeigt jeden Schritt mit Fotos direkt am Fahrzeug und einem Anschlussschema. Kurz zusammengefasst:
- Stecker abziehen: Die Stecker von AdBlue-Pumpe, AdBlue-Füllstandsensor, NOx-Sensor am Auslass, DPF-Differenzdrucksensor und PM-Sensor fahrzeugseitig abziehen, die Enden gegen Wasser und Schmutz abkleben und mit Kabelbindern sichern.
- Emulator anschließen: Den 6. Stecker in der oberen Reihe des BHC-Steckerfelds suchen (gelbes Gehäuse, BHC6COM (E)). Das gelbe Kabel des Emulators an das weiße Kabel an Pin 6 löten, das grüne Kabel an das gelbe Kabel an Pin 5, danach beide Lötstellen isolieren.
- Prüfen: Zündung einschalten und Motor starten. Im Kombiinstrument darf keine AdBlue-/Abgaswarnung erscheinen, im ECM-Fehlerspeicher kein aktiver Code stehen. Alte gespeicherte Codes mit dem Diagnosegerät löschen und zum Abschluss eine kurze Probefahrt machen.
Die häufigsten Fehler beim Einbau
Die meisten Hinweise in der Anleitung stammen direkt aus Fällen, die uns in der Praxis begegnet sind:
- Die Kabelfarben stimmen nicht überein. Das gelbe Kabel des Emulators gehört an das weiße Fahrzeugkabel (Pin 6), das grüne an das gelbe Fahrzeugkabel (Pin 5). Gelb auf Gelb zu legen ist der häufigste Fehler.
- In der unteren Reihe des BHC-Steckerfelds sitzt ebenfalls ein gelber Stecker. Richtig ist der 6. Stecker in der oberen Reihe.
- Bleibt einer der fünf Stecker aufgesteckt, bleibt auch der Fehler dieses Sensors bestehen. Steht nach dem Einbau noch eine Warnung an, sehen Sie hier zuerst nach.
- Abgezogen wird nur der NOx-Sensor am Abgasauslass; der NOx-Sensor am Eingang auf der Motorseite muss angeschlossen bleiben.
- Eine lose Lötstelle sorgt für Warnungen, die kommen und gehen. Die Verbindungen fest umwickeln, verlöten, abkleben und die Leitungen fixieren.
Rückbau, Support und Garantie
Da am Lkw kein Kabel durchtrennt wird und die abgezogenen Stecker geschützt und gesichert bleiben, lässt sich das System bei Bedarf jederzeit in den Werkszustand zurückversetzen: Lötverbindungen des Emulators entfernen, Isolierung ausbessern und die fünf Stecker wieder aufstecken. Kommen Sie beim Einbau an einer Stelle nicht weiter, schicken Sie ein Foto an unseren WhatsApp-Support, der rund um die Uhr erreichbar ist – wir helfen Ihnen weiter. Auf den Emulator gibt es 2 Jahre Garantie, der Versand ist weltweit kostenlos.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkenne ich, dass mein Lkw das Motorsteuergerät MD1CE101 hat?
Auf dem Etikett des Motorsteuergeräts steht die Bezeichnung MD1CE101. Sie erscheint außerdem in der Steuergeräte-Identifikation, sobald Sie ein Diagnosegerät anschließen. Finden Sie sie nicht, schicken Sie uns Ihre Fahrgestellnummer per WhatsApp – wir prüfen das vor Ihrer Bestellung.
Muss beim Einbau gelötet werden?
Ja. Der Emulator wird nicht in eine vorhandene Buchse gesteckt, sondern parallel auf zwei Leitungen am Stecker BHC6COM (E) gelegt. Keine Fahrzeugleitung wird durchtrennt: Auf einem kurzen Stück wird die Isolierung entfernt, das Emulatorkabel herumgewickelt, verlötet und abgeklebt. Deshalb empfehlen wir, den Einbau von einer Fachkraft mit Erfahrung in Kfz-Elektrik durchführen zu lassen.
Muss ich auch den NOx-Sensor am Eingang abstecken?
Nein. Abgezogen wird nur der Stecker des NOx-Sensors am Abgasauslass. Der NOx-Sensor am Eingang auf der Motorseite bleibt angeschlossen; im Systemschema der Anleitung ist markiert, welcher Sensor dranbleibt.
Was tun, wenn nach dem Einbau noch eine Warnung leuchtet?
Prüfen Sie zuerst, ob wirklich alle fünf Stecker abgezogen sind, danach die Kabelzuordnung: Das gelbe Kabel muss am weißen Kabel an Pin 6 sitzen, das grüne am gelben Kabel an Pin 5. Manche Warnungen bleiben im Display stehen, bis die alten Fehlereinträge mit einem Diagnosegerät gelöscht sind. Besteht das Problem weiter, schicken Sie ein Foto der Lötstellen an unseren WhatsApp-Support.
Wo kann ich die Einbauanleitung herunterladen?
Die englische PDF-Anleitung steht im Bereich „Einbauanleitung“ auf dieser Seite kostenlos zum Download bereit. Sie enthält die bebilderten Arbeitsschritte, das Anschlussschema, eine Checkliste und eine Tabelle zur Fehlersuche.
Ist der Lkw wieder im Originalzustand, wenn der Emulator ausgebaut wird?
Ja. Da keine Kabel durchtrennt werden und die abgezogenen Stecker unversehrt bleiben, entfernen Sie die Lötverbindungen des Emulators, bessern die Isolierung aus und stecken die fünf Stecker wieder auf. Damit ist die werkseitige Verkabelung wiederhergestellt.
Welche Garantie- und Versandbedingungen gelten?
Auf den Emulator gibt es 2 Jahre Garantie. Der Versand ist kostenlos, in die Türkei ebenso wie weltweit.
Ist die Verwendung dieses Emulators legal?
Die Vorschriften zu Abgasreinigungssystemen unterscheiden sich je nach Land und Einsatzart. Das Produkt ist für den Offroad-Einsatz, für Test- und Servicezwecke oder für den Einsatz in Regionen vorgesehen, in denen die Vorschriften dies zulassen. Für die Einhaltung der örtlichen Gesetze ist der Nutzer selbst verantwortlich.
Unterstützte Modelle
Dieser Emulator ist mit den folgenden Modellen kompatibel, die dieselbe Steuergeräte-Plattform (ECU) nutzen:
Einbauanleitung
Eine bebilderte Anleitung für die Werkstatt, die den Einbau übernimmt: abzuziehende Stecker, Anschlussplan und Prüfschritte nach dem Einbau – alles in einer Datei.
- Bebilderter Einbau Schritt für Schritt
- Anschlussplan und Pinbelegung
- Checkliste und Fehlersuchtabelle